Blog Pflanzen

Inspiration finden.

Ich mag die Weide. Sie erinnert mich immer an schöne Kindertage. In dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gab es einen Feuerwehrteich und an dem stand eine grosse alte Trauerweide. Im Winter sind wir auf dem Teich Schlittschuh gelaufen und im Sommer habe wird dort die Enten beobachtet, wie sie durch die grünen Blättchen geschwommen sind.

Ich mag die Weide aber auch wegen all ihrer tollen Eigenschaften. Es gibt gute Gründe, eine Weide im Garten zu haben.

Kresse ist nicht einfach Kresse. Der Name ist ein Sammelbegriff und wird benutzt für Gartenkresse, Brunnenkresse oder Kapuzinerkresse. Die meisten Menschen kennen die Gartenkresse, denn die ist sehr häufig anzutreffen. Sie stammt vermutlich aus dem vorderen Orient. Zumindest wurden ihre Samen schon in alten Pharaonengräbern gefunden. Die alten Griechen und Römer sollen sie auch sehr geschätzt haben.

Die in Mitteleuropa heimische Gemeine Fichte wird wegen ihrer schuppigen, rotbraunen Rinde auch als „Rottanne“ bezeichnet. Diese immergrünen Bäume erreichen Wuchshöhen von 20 bis 60 Metern und der Stammdurchmesser beträgt bis zu 1 Meter.

Salbei ist fast auf der ganzen Welt verbreitet. Es gibt über 900 verschiedene Arten davon. Beheimatet ist der Salbei in Zentral- und Südamerika vom Mittelmeerraum bis Zentralasien und in Ostasien.

Aber auch bei uns wächst er.

Thymian ist ebenso wie Basilikum, Rosmarin und Oregano ein Klassiker unter den mediterranen Gewürzen. Sein würziges Aroma ist bitter-süss und schenkt damit den Speisen eine warme, harmonische Geschmacksnote.

Unkompliziert, ausdauernd und vielseitig – für mich die perfekte Beschreibung für die Melisse. Sie steht gerne in der Sonne und braucht keinen Profigärtner.

Die krautige Pflanze kann 25 bis 30 Jahre alt werden und erreicht eine Höhe von 20 bis 90 Zentimetern. Da sie ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt, kann sie zu einem gewissen Grad auch mit Trockenheit umgehen und nimmt es nicht übel, wenn das Giessen einmal ausbleibt.

 

Der Spitzwegerich ist die beste Medizin für unterwegs. Er wächst am Wegrand und ist sofort einsatzbereit, wenn man sich beim Wandern verletzt hat. Sozusagen die kleine Notfallapotheke, die man gar nicht einpacken muss.

Der Spitzwegerich enthält eine ganze Reihe von Pflanzenstoffen mit Heilwirkung, die für die Medizin interessant sind. Sie wirken antibakteriell und hustenlösend, weshalb sich die Bestandteile der Pflanze in unzähligen Hustenmitteln befinden.

Giersch ist für viele Gärtner ein lästiges Unkraut. Er wuchert und verbreitet sich wegen seiner unterirdischen Triebe über grosse Flächen. Giersch ist aber auch ein wohlschmeckendes Wildgemüse und deshalb bei Anderen ein gern gesehener Gast.

Roh erinnert er ein wenig an Petersilie gemischt mit einer Möhre. Gekocht erinnert er an Spinat.